Herz-Ratgeber

Herzrhythmus

Vorhofflimmern erkennen und behandeln

20. Mai 2026 · 4 Min. Lesezeit

Vorhofflimmern ist die häufigste Herzrhythmusstörung und ein Hauptrisiko für Schlaganfall. So wird es diagnostiziert und modern behandelt.

Wie sich Vorhofflimmern bemerkbar macht

Viele Betroffene spüren Herzstolpern, Herzrasen, Atemnot oder einen unerklärlichen Leistungsknick. Etwa ein Drittel bemerkt die Rhythmusstörung gar nicht – sie wird zufällig im EKG entdeckt.

Diagnostik im Zentrum

Der Nachweis gelingt über das Ruhe-EKG oder – bei anfallsartigem Auftreten – über ein Langzeit-EKG über 24 Stunden bis zu 7 Tagen. Ergänzend beurteilen wir mit der Echokardiographie Vorhofgrösse, Klappen und Pumpfunktion.

  • Ruhe-EKG
  • Langzeit-EKG über 24 Stunden bis 7 Tage
  • Echokardiographie
  • Labor inklusive Schilddrüsenwerten

Therapie: Schlaganfallschutz zuerst

Zentral ist die Einschätzung des Schlaganfallrisikos und – wenn indiziert – eine gerinnungshemmende Therapie. Ergänzend stehen Frequenzkontrolle, Rhythmuserhalt mit Medikamenten, Kardioversion oder Katheterablation zur Verfügung.

Häufige Fragen

Ist Vorhofflimmern gefährlich?
Unbehandelt erhöht Vorhofflimmern das Schlaganfallrisiko deutlich. Mit korrekter Gerinnungshemmung und regelmässiger kardiologischer Kontrolle lässt sich dieses Risiko stark senken.
Wie wird Vorhofflimmern sicher nachgewiesen?
Durch ein EKG. Da die Rhythmusstörung oft nur zeitweise auftritt, ist häufig ein Langzeit-EKG über 24 Stunden bis zu 7 Tagen nötig.

Terminvereinbarung

Das Cardiologische Centrum Thurgau in Kreuzlingen bietet die vollständige Herzdiagnostik unter der ärztlichen Leitung von Prof. Dr. med. Bernhard Brehm. Termine werden telefonisch oder per E-Mail vereinbart.

+41 (0) 71 660 16 10

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