CardioVIEWKardiale Bildgebung – Cardiologisches Centrum Thurgau
Kardio-CT und Kardio-MRT können nicht-invasiv Herzkranzgefässe darstellen, Engstellen auffinden, grosse herznahe Gefässe rekonstruieren, strukturelle Herzklappenerkrankungen graduieren oder Entzündungen detektieren.
Ablauf im Zentrum
- 01IndikationKardiologische Beurteilung, welches Verfahren zur Fragestellung passt.
- 02AufklärungErläuterung von Ablauf, Kontrastmittel und Strahlenexposition bzw. Kontraindikationen.
- 03UntersuchungEchokardiographie im Zentrum, CT und MRI in einem kooperierenden Institut der Region.
- 04BeurteilungKardiologische Auswertung der Bilddaten im Zusammenhang mit den übrigen Untersuchungen.
- 05VorgehenFestlegung der weiteren Schritte gemeinsam mit Ihnen.
Die kardiale Bildgebung stellt Herzmuskel, Herzklappen, Herzkranzgefässe und herznahe Gefässe nicht-invasiv dar. Je nach Fragestellung können Engstellen, Entzündungen, Narben und strukturelle Veränderungen erkannt werden. Im Zentrum in Kreuzlingen stehen Echokardiographie und Stress-Echokardiographie zur Verfügung; Kardio-CT und Kardio-MRT werden in Kooperation mit radiologischen Instituten der Region durchgeführt.
Cardio-View bündelt diese Verfahren: Das Cardiologische Centrum Thurgau stellt die Indikation, klärt über Methode, Ablauf und Risiken auf, koordiniert Termine und beurteilt die Bilddaten kardiologisch im Zusammenhang mit den übrigen Untersuchungen.
Verfahren der kardialen Bildgebung

Echokardiographie
Ultraschall des Herzens im Zentrum – strahlungsfrei, jederzeit wiederholbar.
Zur Leistung
Stress-Echokardiographie
Echokardiographie unter körperlicher oder medikamentöser Belastung zum Nachweis von Durchblutungsstörungen.
Zur Leistung
Kardio-CT in Kooperation
Koronarkalk-Bestimmung (Kalk-Score) und CT-Angiographie der Herzkranzgefässe, auf Wunsch ergänzt um die Thoraxgefässe.

MRI in Kooperation
Kardio-MRT zur Beurteilung von Durchblutung, Narben, Kardiomyopathien und Herzmuskelentzündung.
Häufige Fragen
- Ersetzt das Kardio-CT die Herzkatheteruntersuchung?
- Bei niedriger bis mittlerer Vortestwahrscheinlichkeit kann die CT-Angiographie eine Verengung der Herzkranzgefässe zuverlässig ausschliessen. Bei hochgradigem Verdacht oder nötiger Intervention bleibt der Herzkatheter das Verfahren der Wahl.
- Wann ist ein Kardio-MRT sinnvoll?
- Bei Verdacht auf Herzmuskelentzündung, Kardiomyopathie, unklarer Einschränkung der Pumpfunktion oder zur Beurteilung von Narben nach Herzinfarkt. Auch Durchblutungsstörungen können zuverlässig diagnostiziert werden.
Hinweis zur Kostenübernahme: Kardio-CT und Kardio-MRT sind bei medizinischer Indikation Pflichtleistungen der Grundversicherung. Bei rein präventiven Fragestellungen empfehlen wir eine vorgängige Klärung der Kostenübernahme mit der Krankenversicherung.
Weitere Programm-Linien
- CardioDIAGNOSTICS
Der Rundum-Check
Das vollständige Spektrum der nicht-invasiven Herzdiagnostik – von EKG- und Langzeitverfahren über Echokardiographie und Duplexsonographie bis zur Kontrolle von Schrittmacher-, ICD- und CRT-Systemen.
Erfahren Sie mehr - CardioCLINIC
Invasive Kardiologie und Device-Therapie
Ergibt sich im Rahmen der Vorsorgeuntersuchungen der Hinweis auf eine Verengung der Herzkranzgefässe, kann eine Herzkatheteruntersuchung notwendig werden. Je nach Befund kann dabei ein medikamentenfreisetzender Stent implantiert werden. Bei Herzrhythmusstörungen oder schwerer Herzmuskelschwäche können Schrittmacher-, ICD- oder CRT-Systeme eingesetzt werden. TAVI-Eingriffe erfolgen in Kooperation mit einem Herzzentrum.
Erfahren Sie mehr - CardioPREVENT
Die individuelle Vorsorge
Strukturierte Herz-Kreislauf-Vorsorge: persönliche Risikofaktoren erkennen, Veränderungen früh feststellen und Prävention ergreifen.
Erfahren Sie mehr
Terminvereinbarung
Termine im Cardiologischen Centrum Thurgau werden telefonisch oder per E-Mail vereinbart. Zuweisungen von Ärztinnen und Ärzten sind willkommen.
